Solawi - was ist das?

Solawi steht für Solidarische Landwirtschaft. "Solidarisch" hat in diesem Kontext eine doppelte Bedeutung.

  • Zum einen die Solidarität einer Gruppe von Menschen mit einem regionalen landwirtschaftlichen Betrieb. Diese Gruppe holt sich wöchentlich das saisonal verfügbare Gemüse ab und finanziert dafür verbindlich über ein Jahr den Betrieb. Fällt die Ernte gut aus, so erhalten die Mitglieder viel, fällt sie schlecht aus, so erhalten sie weniger.
  • Zum anderen besteht eine Solidarität unter den Mitglieder der Solawi. Einzelne Mitglieder können mehr bezahlen, damit andere weniger zahlen müssen, aber dennoch ihre Bedürfnisse nach gesunden, frischen Biolebensmitteln erfüllen können.

Aktuelles

Infotag am Freitag den 5. April 2019 für alle Neueinsteiger, Interessierte und alte Solawi-Hasen. Wir informieren über die Solawi Hof Medewege, erklären, wie diese bei uns funktioniert und spazieren zusammen durch die Gärtnerei, um die angebauten Kulturen zu inspizieren. Selbsterntemöglichkeiten wird es dabei auch geben. Ort: Gärtnerhalle auf Hof Medewege; Zeit: 15-17 Uhr

Hol dir dein Gemüse, werde Mitglied!

Jetzt Mitglied werden für die neue Saison ab April! Interesse? Hier lang.

Termine

Fr. 5. April 2019, 15-17 Uhr

KW 8 (19.2.2019, 19h)

Sa. 20.10., ab 10h

Sa. 15.9., ab 10h

Sa. 16. Juni, ab 10h

Sa. 21. April 2018, 10 Uhr

Mi. 4.4.2018, 20 Uhr

KW 14 (Anfang April)

Infotag zur Solawi und Spaziergang durch die Gärtnerei

Mitgliederversammlung für die Saison 2019/2020, Hof Medewege, Saal in der Mühlenbäckerei
Solawi-Fest mit Apfelernteaktion

Kürbisernteaktion mit anschließender Kürbissuppe

Gemeinsame Zuckererbsenernte und Führung mit Selbsternte

Führung durch die Gärtnerei mit Selbsternte und Infos zur Solawi. Treffpunkt: Südseite der Gärtnerhalle.

Mitgliedertreffen zum Saisonstart 2018 der Solawi Hof Medewege in der Gärtnerei

Saisonstart der Solawi Hof Medewege. Der Einstieg in die Solawi ist während der Aufbauphase (2018) auch nach April möglich. Ihr seid herzlich willkommen!


Frisch, saisonal, verbindlich

Im September 2017 haben wir mit der Solidarischen Landwirtschaft (Solawi) auf Hof Medewege gestartet. Gegen einen festen monatlichen Betrag können sich die Mitglieder der Solawi wöchentlich frisches Gemüse und Obst direkt in der Gärtnerei abholen. Es wird stets das Gemüse bereit gestellt, was gerade saisonal verfügbar ist. Darüber hinaus gibt es Führungen durch die Gärtnerei, es bestehen Möglichkeiten der Mitarbeit und es kann auch in ausgewiesenen Kulturen über das bereitgestellte Gemüse hinaus selbst geerntet werden.

Zu Beginn eines jeden Monats kannst du in die Solawi einsteigen. Wie das geht, erfährst du hier.

 

Antworten auf die Fragen, wie diese Solawi genau funktioniert und welches Gemüse es wann gibt, findet ihr auf den verlinkten Unterseiten.

Aktuelle Entwicklungen werden per E-Mail und dem Blog mitgeteilt.

Warum Solawi?

Wie können Kinder und Erwachsene einen Bezug zu ihrem Essen aufbauen und erfahren, woher es stammt und wie es wächst?
Zu klein, zu krumm, zu hässlich - wie kann die Verschwendung von Lebensmitteln in unserer globalisierten Welt reduziert werden?
Und wie kann gesundes und frisches Biogemüse angebaut werden, sodass die Gärtnerinnen und Gärtner gut von ihrem Beruf leben können und sich gleichzeitig jeder diese Lebensmittel leisten kann?

Antworten auf diese Fragen liefert die „Solidarische Landwirtschaft“ (Solawi) – eine gemeinschaftlich finanzierte Landwirtschaft, die eine Gemeinschaft von Menschen ernährt. Die Lebensmittelerzeugung und alle damit verbundenen Risiken und Kosten werden also von der Gemeinschaft getragen und diese teilt sich dafür die Ernte. Viele in der Marktwirtschaft üblichen Schritte zwischen Anbau und Genuss, die Lebensmittel teurer machen, fallen weg – etwa Zwischenhändler, Vermarktungsaufwand, Transport und Verpackung.

Die Solawi Hof Medewege glaubt an die enormen Vorteile, die dieses Konzept mit sich bringt. Gleichzeitig ist sie eine Initiative innerhalb der etablierten Gärtnerei Hof Medewege, die ihr Gemüse an Naturkostläden, Abokisten und den Großhandel vermarktet. In diesem Spannungsfeld sinnvolle Wege zu entdecken ist eine sehr schöne Aufgabe.


Mit der Solawi sehen wir Gärtnerinnen und Gärtner, wer unser Gemüse genießt und wissen: das Gemüse findet Abnehmer, die es wertschätzen. Die Verbindung von den Produzenten zu den Konsumenten wird wieder gestärkt und die Arbeit ergibt wieder mehr Sinn.