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Kürbisschlachtung

Vom Kürbis zum Saatgut

Diese Woche steht im Zeichen der Kürbis-Schlachtung. Mit dem Demeter-Betrieb Bingenheimer Saatgut haben wir vereinbart, 100 kg Kürbiskerne zu liefern. Hierzu werden die dafür angebauten Kürbisse aufgeschlagen (würde man schneiden, so würden zu viele Kerne beschädigt), die Kerne herausgepuhlt und in große Bottiche gefüllt. Um das anhaftende Fleisch abzulösen, wird den Samen warmes Wasser hinzugefügt; so gären sie 2 Tage bei 25°C vor sich hin. Hiernach lässt sich das Restfleisch mit einem harten Wasserstrahl leicht entfernen. Anschließend wird das Saatgut mit warmer Luft getrocknet.

Das Kürbisfleisch hat bisher leider keine hochwertige Verwertung gefunden. Etwa 60 kg hat Hilke mit unseren zwei FÖJlern (Freiwilliges Ökologisches Jahr) Moritz und Johannes am Montag zu Kürbissuppe verarbeitet. Der Großteil (etwa 2 Tonnen) ging an die Hofschweine. Wenn jemand für die nächsten Jahre bessere Verwertungen weiß, so her damit.

Ihr könnt euch natürlich mit Kürbisfleisch eindecken. Nehmt soviel ihr wollt! Es muss recht schnell gesäubert werden, dann hält es sich in einer Tüte im Kühlschrank ein paar Tage.